Vor genau einem Jahr habe ich meine 200-Stunden Yoga-Ausbildung in Hatha- und Vinyasa-Yoga auf Bali abgeschlossen. Vielleicht kennst du hierzu bereits meinen Erfahrungsbericht. Oftmals werden Yoga Teacher Trainings als „life-changing expercience“, also als „lebensverändernde Erfahrung“ beschrieben. Deshalb ist es nun an der Zeit, einmal zu reflektieren, was sich seit meiner Ausbildung in meinem Leben verändert hat.

Arbeite ich jetzt wirklich als Yogalehrerin?

Die kurze Antwort ist: Nein, ich arbeite nicht als Yogalehrerin. Warum nicht? Ich habe die Yoga-Ausbildung vorrangig mit der Intention begonnen, meine eigene Yoga-Praxis zu verbessern und mehr über diese Lehre zu erfahren. Während der Ausbildung habe ich jedoch in der Tat Spaß am Unterrichten gefunden. Daher könnte ich mir mittlerweile durchaus vorstellen, irgendwann nebenbei Yogastunden zu geben. Im Moment ist dies einfach aufgrund meines Berufs als Unternehmensberaterin zeitlich nicht möglich. Hin und wieder gebe ich Freunden oder Arbeitskollegen Unterricht und merke jedes Mal, wie mich dies mit Freude erfüllt – was verrückt ist, denn ich hätte mir vor der Ausbildung niemals vorstellen können, dass mir das „Lehrer sein“ und im Mittelpunkt der Klasse zu stehen, so viel Spaß machen würde. Mit meiner Ausbildung fühle ich mich bestens vorbereitet und ich habe alles Wichtige gelernt, um Yoga sicher unterrichten zu können.

Unter meinen damaligen Mit-Yogis aus der Ausbildung sind allerdings inzwischen einige Yogalehrer dabei. Die meisten meiner Mitschüler konnten sich vorher genauso wie ich nicht vorstellen, einmal selbst zu unterrichten. Viele haben die Ausbildung ebenfalls nur für sich selbst gemacht, um mehr Yoga-Erfahrung zu sammeln. Trotzdem arbeiten jetzt mehr als die Hälfte von ihnen – zumindest nebenbei – als Yogalehrer.

Würde ich die Yoga-Ausbildung wieder machen?

Selbst wenn ich nun nicht als Yogalehrerin arbeite, würde ich die Yoga-Ausbildung ohne zu zögern jederzeit wieder machen. Ich habe die Ausbildung von Vornherein mit der Intention begonnen, meine eigene Praxis zu verbessern. Und das habe ich in der Tat. Ich habe mich aber nicht nur körperlich weiterentwickelt, sondern auch inhaltlich unglaublich viel über die Lehre des Yoga gelernt. Hinzu kommt, dass ich es sehr genossen habe, mich einen Monat lang auf mich selbst zu konzentrieren und mich in etwas weiterzuentwickeln, worin meine Leidenschaft liegt. Es war eine wirklich schöne Erfahrung, einen Monat lang mit meinen Mitschülern in unserer balinesischen „Yoga-Bubble“ zu leben. Von morgens bis abends drehte sich unser Tag um die Lehre des Yoga und wir verbrachten jeden Tag gemeinsam in unserer balinesischen Unterkunft. Dies war eine sehr intensive und auch anstrengende Zeit und insgesamt einfach eine bereichernde Erfahrung. Ich habe unglaublich viel gelernt und möchte die Zeit nicht missen.

Ich kann mir sogar gut vorstellen, noch eine weitere Ausbildung abzuschließen, um mein Können und Wissen zu erweitern. Während meiner Ausbildung haben wir auch einige Stunden Yin-Yoga praktiziert, was uns gerade während der Ausbildung bei der ganzen körperlichen Anstrengung extrem gut tat. Yin-Yoga hat so einen positiven Einfluss auf meinen Körper, dass ich gerne mehr darüber erfahren würde. Daher möchte ich an meine 200-Stunden Ausbildung gerne eine 50-Stunden Ausbildung anschließen, die auf Yin-Yoga fokussiert ist.

Yoga am Strand

Kann ich den Anbieter meiner Yoga-Ausbildung empfehlen?

Ich habe meine Ausbildung auf Bali bei der Loka Yoga School absolviert und kann diese Schule auf jeden Fall weiterempfehlen. Die Yoga-Schule ist sehr professionell und die Ausbildung, die wir erhalten haben, war außerordentlich fundiert und umfassend. Wir haben hier alles Nötige gelernt, was man auf dem Weg zum Yogalehrer wissen muss. Bei meiner Suche nach einer geeigneten Schule war mir besonders wichtig, einen seriösen Anbieter zu finden, der mir eine hochwertige Ausbildung bietet. Die australische Inhaberin von Loka Yoga, Taryn, gab mir von Vornherein ein gutes und vertrauenswürdiges Gefühl. Sie ist zudem unglaublich talentiert und sehr bemüht darum, dass es jedem einzelnen ihrer Schüler gut geht. Ihre Leidenschaft für Yoga und insbesondere für das Unterrichten dieser Lehre ist wirklich ansteckend.

Übrigens: Wenn du ebenfalls eine Yoga-Ausbildung bei Loka Yoga beginnen möchtest, erhältst du einen Rabatt von 200 $, wenn du bei der Buchung angibst, dass du über www.dein-weg-zur-yoga-ausbildung.de auf Loka Yoga aufmerksam geworden bist.

Was habe ich während meiner Yoga-Ausbildung alles gelernt?

Inhaltlich habe ich natürlich alles Notwendige gelernt, um Yoga sicher und souverän unterrichten zu können. Wir haben alle wichtigen Asanas kennengelernt und wissen nun, wie wir sie selber korrekt ausführen und auch, wie wir unsere Schüler sicher anleiten. Im Anatomieunterricht haben wir die wesentlichen Körpersysteme des Menschen kennengelernt und auch, welchen körperlichen Einfluss die Asanas haben können. Dies hat die praktische Yoga-Erfahrung perfekt ergänzt. Darüber hinaus haben wir im Philosophie-Unterricht einiges über die spirituellen Aspekte des Yoga gelernt. Unsere Lehrerin in diesem Fach war eine sehr inspirierende Frau, die uns tief in die Lehre des Yoga hat eintauchen lassen. Mit den Kenntnissen, die ich in der Ausbildung erlangt habe, fühle ich mich gut vorbereitet, um tatsächlich Yoga unterrichten zu können und anspruchsvolle sowie abwechslungsreiche Stunden zu gestalten. Yoga ist allerdings ein sehr weites Feld und vermutlich hat man hier nie ausgelernt. Obwohl wir uns fast vier Wochen lang von morgens bis abends mit Yoga beschäftigt haben, konnten wir an manchen Themen dennoch nur an der Oberfläche kratzen. Es wird also immer Dinge geben, in denen man sich noch weiterentwickeln kann.

Neben den inhaltlichen Dingen habe ich während der Ausbildung auch einiges über mich selbst gelernt. Ich habe insbesondere gelernt, mehr auf meinen Körper zu hören. Die Ausbildung hat uns alle einige Male an die körperlichen Grenzen gebracht. Und gerade das hat mich einiges gelehrt. Manche Übungen wollen einfach nicht gelingen, und manche brauchen einfach regelmäßige monate- oder jahrelange Übung. Und das ist ok. Jeder Körper ist anders und jeder lernt nach seinem eigenen Tempo. Diesen Fortschritt kann und darf man nicht erzwingen. Alles kommt zu seiner Zeit, wenn man soweit ist.

Perfekter Ort für Yogaübungen

Wie hat sich mein Leben durch die Yoga-Ausbildung verändert?

Auch wenn ich nach der Yoga-Ausbildung nicht meinen Job gewechselt habe und nun nicht als Yogalehrerin tätig bin, hatte diese Erfahrung einige positive Auswirkungen auf mein Leben.

Ich mache immer noch regelmäßig Yoga, sogar häufiger und leidenschaftlicher als zuvor. Die Ausbildung hat mir definitiv mehr Sicherheit und Kreativität in meiner eigenen Praxis gegeben. Ich weiß für alle grundlegenden Asanas, wie man sie korrekt ausführt und was ihre körperlichen und geistigen Auswirkungen sind. Und während ich vor der Ausbildung in der Regel einfach Abfolgen aus Youtube-Videos gefolgt bin, übe ich nun meistens frei und schreibe meinen eigenen Sequenzen. Ich konnte mir vor der Ausbildung noch nicht einmal die Abfolge des Sonnengrußes merken und jetzt liebe ich es, eigene Flows zu kreieren und alles perfekt aufeinander abzustimmen.

Was mich meine Zeit auf Bali auch gelehrt hat, ist, mehr auf mich selbst zu achten. Und damit meine ich nicht nur, einen Monat lang dem Alltag zu entfliehen und sich im balinesischen Dschungel nur auf seine Yoga-Praxis zu konzentrieren. Auch danach habe ich es mir beibehalten, achtsamer zu sein, was mir gut tut.

Nicht zuletzt hat mich meine Ausbildung auch dazu bewegt, diese Website zu erstellen. Meine Yoga-Ausbildung hat mir so viel Freude bereitet und mein Leben positiv beeinflusst. Deshalb möchte ich nun gerne dir helfen, ebenfalls die passende Ausbildung für dich zu finden und dich bestmöglich auf diese Erfahrung vorzubereiten.

Was hätte ich mir selbst vor einem Jahr geraten?

Vor meiner Yoga-Ausbildung gingen mir regelmäßig Sorgen durch den Kopf. Bin ich wirklich schon gut genug, um Yogalehrer zu sein? Habe ich mit meiner Ausbildung die richtige Wahl getroffen? Was passiert, wenn ich die Ausbildung nicht bestehe? Vielleicht gehen dir dieselben Fragen durch den Kopf, wenn du gerade vor deinem Yoga Teacher Training stehst.

Letztendlich waren alle meine Sorgen – wie so häufig – unbegründet.

Die Ausbildung ist ja gerade dazu da, dich auszubilden und daher ist es auch ok, wenn du noch kein Yoga-Profi bist. Alle wichtigen Inhalte lernst du während der Ausbildung. Und auch was die Wahl meiner Ausbildung anging, waren alle meine Zweifel unbegründet. Ich hätte mir keine bessere Yogaschule für meine Ausbildung vorstellen können. Ich würde alles noch einmal genau so machen und habe mit meinem Entschluss, sowohl für Bali als Ausbildungsort als auch für meine Yogaschule, die richtige Entscheidung getroffen.

Daher wäre mein Rat an mich selbst vor einem Jahr gewesen, mir einfach nicht so viele Gedanken machen und mich nicht unter Druck setzen. Und einfach darauf zu vertrauen, dass es schon gut wird. Denn das wurde es.

Yogaschülerin nach Yoga-Ausbildung

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.